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2. Reisetag

Reinhard:

Bialystock in polen ist echt eine sehr schöne stadt. rotzdem geht es heute weiter. Belarus wartet auf uns, und ein grenzübergang. zoll,warten, etc. bald sind wir an der grenze, Autofahrer deuten uns vor zu fahren, sie haben sich sichtlich auf ein langes warten eingestellt.
die zöllner helfen uns bereitwillig. und nach ca.2 stunden ist alles erledigt, die weisrussen haben auch gleich alles für russland abgefertigt. dort gibt es keine Kontrollen mehr.

also los!!

wir fahren in kleine dörfer abseits der strecke. bald beginnt es wieder zu regnen, die regenkombi wird wieder angezogen, ich fürchte, sie wird der tägliche begleiter. :-) vor und neben uns heftige gewitter, wir kommen in keines rein.
gegen abend beginnen wir eine unterkunft zu suchen, wir finden eine, allerdings sehr spät, gegen 22 Uhr. das einzige Hotel weit und breit. ich stehe in der dusche, nur kaltes wasser kommt. das ist eine Überwindung! nacher an der Rezeption zeiugt die Dame auf ein schild neben ihr, natürlich nur in Landessprache, dass für 3 tage kein Warmwasser vorhanden ist.

Egal, essen ist nun angesagt, das einizige Restaurant das wir finden ist wie eine zeitreise in den Ostblock der 70er jahre. echt eine Erfahrung wert. die tische stehen rund um eine minikleine Tanzfläche, laute musik, dass unterhalten kaum möglich war. max 3 Mädchen tanzen. ha, nicht glauben es war so eine art lokal!! ein echtes Restaurant!

dann noch ein gute nacht Bier auf der stiege vor dem Hotel und ab geht's ins bett, war ein langer tag! der Nachtwächter sitzt in seinem Häuschen und sieht direkt auf unsere bikes, es wird schon nichts passieren.
Belarus möchte ich gerne mal abseits erleben, sieht interessant aus!

Hannes:

Nach einem super Frühstücksbuffet (wird ab jetzt selten) geht es von Bialystok Richtung Grenze Belarus. Unendliche Schlange von Autos und LKW´s an der wir uns vorbeischleichen. Am Grenzbalken erwarten uns sehr freundliche Beamte die uns auch gerne und schnell weiter helfen. Nach der Frage was wir vorhaben verdrehen die meisten die Augen und einer sagte nur... Good Luck. Trotzdem hatten wir fast den halben Tag an der Grenze verbraucht.

Jetzt schauen wir dass wir weiter kommen. Wir ziehen an einer sehr schönen Landschaft vorbei und fahren, fahren, bis es dann doch ca. 22.00 Uhr geworden ist dass wir in Orsche ein Hotel beziehen können. Ein typisches Hotel aus den frühen Zeiten des Ostens? In den oberen Stockwerken kein warmes Wasser...
Ich schlafe aber sehr gut nach dem langen Tag.

Team Tour Russia
Mödling - Mongolia 2013