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14. Reisetag

hannes und reinhard:

Zorig kommt gegen 11.00 Uhr und holt uns ab. Dabei sind noch Oyunaa und ihre Eltern. Sie fahren im neuen Ford Ranger, wir mit unseren Bikes. Los geht es zu Verwandten von Oyunaa die als Nomaden leben. Schon bei der Hinfahrt wieder überwältigende Eindrücke von der Weite des Landes. Wir sehen sehr viele Tiere und auch stehen auf den Hügeln die ersten Jurten. Abseits der Asphaltstrasse geht es querfeldein. Wir finden nicht gleich zur richtigen da diese ja keine Adresse haben und Zorig muss 2x nachfragen. Ist schon ein Erlebnis (ohne Fahrweg) auf den mit Grasbüschen bewachsenem Sandboden zu fahren. Bald angekommen gibt es eine sehr herzliche Begrüßung. Nach dem vorstellen wird uns in der Jurte Platz angeboten.Es wird selbstgemachter frischer Rahm gereicht, schmeckt etwas süsslich und sehr gut. Das ganze gibt es auch getrocknet wie Kekse. Nach etwas plaudern wird uns das Schaf vorgeführt dass wir heute zum Abendessen bekommen. Vor unseren Augen wird das Schaf, nach alter Mongolischer Methode, unblutig geschlachtet. Näheres erzählen wir denen die es wissen wollen zu Hause. Nach 2 Stunden gibt es wirklich gutes Abendessen. Zuerst bekommen die Gäste das Essen, dann wird nochmals gewärmt und der Rest der Familie ist jetzt.

Reinhard und ich haben uns zwischenzeitlich ein Bier geöffnet und sitzen vor der Jurte und schauen ins Land. Dabei besprechen wir die Gastfreundschaft dieser Leute, wie sie hier leben und vergleichen mit unserer hektischen Welt zu Hause. Was besser ist haben wir nicht heraus gefunden. Auf alle Fälle geniessen wir hier und jetzt die Stille an diesem Ort. Die Zelte sind aufgebaut und wir plaudern noch lange mit Zorig bis die sternenklare kühle Nacht einbricht und wir gut gelaunt schlafen gehen.

Am nächsten Morgen gibt es aufgeschäumten warmen Rahm zum Frühstück. Dann wird kurzer Hand beschlossen dass wir noch bis zum Mittagessen bleiben. Es gibt Schaf (frisch von gestern) mit heissen Steinen zubereitet. Die Steine werden im Feuer vom Kuhtunk heiss gemacht, dann in die Schüssel gegeben, das Fleisch und Gemüse dazu und zugedeckt. 2 Stunden vergehen. Schmeckt köstlich! Dann große Verabschiedung und wir fahren zu Sanddünen wo die Chewalsky Pferde leben.

Eine letzte Herausforderung für uns mit unseren Bikes da es da wirklich tiefen Sand gibt. Die Landschaft ist wieder grandios. Jetzt brechen wir aber auf nach Ulaan Baatar wo wir morgen noch unsere Bikes herrichten wollen, da sie ja da bleiben.

Den letzten Blog schreiben wir dann Morgen....

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Team Tour Russia
Mödling - Mongolia 2013
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